• Stephanie

Was sind eigentlich Mantras und wie wirken sie?

Aktualisiert: 20. Juni


Man = Geist - Tra = Schutz

Die Wortsilbe MAN kommt von Manas (Geist) oder Mananath (Denken)

und TRA von Tram (Schutz, schützen) oder Trayate (führt zur Befreiung).


Ein Mantra ist, was zur Befreiung führt, wenn man daran denkt. Ein Mantra hilft den Geist, das Denken, vor schädlichen Vorstellungen und Konzepten zu schützen. Quellen: Yoga Wiki und Wikipedia


Schon 2000 – 3000 Jahre ist sie alt, die Lehre vom Klang. Heute werden viele Ergebnisse von der Wirkung des Klangs auf den Menschen von westlicher Wissenschaft belegt.


Mantras sind Symbole des Urklangs. Die großen indischen und tibetischen Weisen haben oft auf die Kraft hingewiesen, die Mantras besitzen. Die Tibeter sagen, dass gesamte Universum sei aus dem Urlaut OM entstanden.

Mantras bestehen aus Schwingungen, unsere Nerven, Ganglien und Zellen schwingen ebenfalls. Was notwendigerweise bedeutet, wir reagieren auf Schwingungen und zwar, wie man heute weiß, auf die allerfeinsten und aller schwächsten, sogar auf solche, die nicht mehr messbar sind. Die Tibeter sind ein praktisches Volk, wären sie nur die Mystiker, sie hätten nicht überlebt im Schnee und Eis ihrer Bergwelt. Sie würden nicht ein halbes Leben lang Mantras rezitieren, nun schon Jahrhunderte lang, wenn sie nicht dutzende Male die Kraft solcher Silben und Klänge erprobt und erfahren hätten.


Ein Mantra besteht aus einem Wort, einer Folge von Worten oder manchmal nur einer Silbe. Es nutzt die Kraft des Klanges und des Energiefeldes, das sich durch jahrhundertelanges Rezitieren dieses Mantras aufgebaut hat. Wir Menschen reagieren auf die Klangenergie und fühlen uns häufig emotional berührt.

Es gibt unzählige Mantras für alle möglichen Lebenssituationen und Themen (z.B. Heil- oder Schutzmantras). Eines haben sie aber alle gemeinsam. Um ihre volle Wirkung zu entfalten, sollten Mantras wiederholt werden. Dabei ist es vollkommen egal, ob dies laut, geflüstert oder nur im Geiste passiert.

Durch die Wiederholung über einen längeren Zeitraum intensiviert sich das meditative Gefühl, wodurch die gewünschte Wirkung des Mantras leichter den Weg in dein Unterbewusstsein findet.


Es macht Sinn, sich im Vorfeld der Rezitation die Bedeutung der einzelnen Wörter oder Silben anzuschauen. Man muss aber nicht zwangsläufig Experte in Altindisch sein, um eine Wirkung zu spüren. Viel mehr als der denkende Geist, sind es die Konzentration und Hingabe mit denen rezitiert wird, die zum Ziel führen. Der wiederkehrende immer gleiche Rhythmus erzeugt Schwingungen im Raum, deren Vibration den gesamten Körper durchdringen und sich auf Herz- und Seelenebene bemerkbar machen.

Dein Herz und deine Seele wissen genau, welches Mantra gerade für dich „dran“ ist. Oft ist es so, dass dich „dein“ Mantra im richtigen Moment findet. Wenn du es hörst, resoniert es einfach mit dir. In den folgenden Blogbeiträgen stellen wir dir einige Mantras vor und berichten dir, wie du diese für dich nutzen kannst.



Mit dem Herzen,

Stephanie





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