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  • AutorenbildMonique

Swadhisthana Chakra – das zweite Chakra. "Ich fühle und fließe mit dem Leben."

Aktualisiert: 8. Apr. 2023


„Always go with the river of life.” OSHO

Während es beim ersten Chakra um Stabilität, starke Wurzeln und Vertrauen geht, kommt beim zweiten Chakra mehr Flexibilität ins Spiel. Dein Sakralchakra befindet sich auf der Höhe deiner Wirbelsäule ungefähr fünf Zentimeter unter deinem Nabel. Die Körperregionen, die besonders von diesem Chakra beeinflusst werden, sind dein Unterleib, deine Geschlechtsorgane, Nieren und Blase. Der Energiefluss in deinem Sakralchakra wirkt auch auf deine Körperflüssigkeiten wie Blut, Lymphe, Verdauungssäfte und Urin. Dass dies so ist, kommt nicht von ungefähr. Schließlich ist Wasser das Element dieses Chakras.

Wasser wird in Beziehung zum Mond und den Gezeiten gebracht und steht wie kein anderes Element für den Fluss des Lebens. Es ist flexibel und anpassungsfähig, folgt immer dem geringsten Widerstand und tut dies stets in einer unangestrengten und mühelosen Art und Weise. Setzen wir diese Eigenschaften des Wassers in Beziehung zum zweiten Chakra, kommen wir den zentralen Lebensthemen die in deinem Sakralchakra verborgen liegen ein Stück näher.

Hier sitzt deine Kreativität, deine Sinnlichkeit, dein Genusszentrum.

In deinem zweiten Chakra geht es um Wahrnehmen mit allen Sinnen, wie das Riechen von Düften, Schmecken, Anschauen schöner Dinge und dem Genuss einer freudvollen Sexualität.

Hier verbergen sich deine tiefsitzenden Emotionen. Ist dein zweites Chakra aus der Balance, äußert sich dies es auf körperlicher Ebene häufig durch Schmerzen im unteren Rücken, aber auch Menstruations-, Nieren & Blasenprobleme können auftreten. Auf seelischer Ebene sind Gefühle von Eifersucht, Schuld oder Scham Indikatoren dafür, dass dein zweites Chakra im Ungleichgewicht ist.

Auch wenn für dich Disziplin und Leistung einen hohen Stellenwert haben und du diesbezüglich sehr streng mit dir selbst bist, kann ein Ausgleich im Sakralchakra ein wohltuender Schritt sein. Wenn du dein Leben als unaufhaltsamen Fluss begreifst, dann ermutigt dich dein zweites Chakra dazu, die Herausforderungen in deinem Leben als Steine im Flussbett zu sehen, die nicht vermieden werden sollen. Es fordert dich auf, Konzepte, Menschen und Dinge loszulassen, die dir nicht mehr guttun und somit Druck und Leid zu beenden. Wenn es dir gelingt, Anhaftung mehr und mehr durch Loslassen zu ersetzen, kannst du wie Wasser mühelos über die Herausforderungen in deinem Leben gleiten. Dann bist du im sogenannten „Flow“.

Zur Unterstützung deines zweiten Chakras, praktiziere in deiner Asanapraxis Paschimottanasana (Vorwärtsbeuge), Salabhasana (Heuschrecke) oder die Grätsche im Sitzen. Auch Makarasana (Krokodil) und Viravadrasana (Standwaage) wirken sich positiv auf dein zweites Chakra aus.

Für noch mehr Ausgleich deines Sakralchakras integrierst du in deinem Speiseplan natürliche Lebensmittel in der Farbe, die das Chakra repräsentiert: Orange. Genieße nach Herzenslust Karotten, Kürbis oder Paprika, stärke dein Sakralchakra und hole dir so Geschmack (der dem Chakra zugeordnete Sinn) aufs Leben.






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